Pinterest

Die vergangene Woche war nicht schön, gar nicht schön. Das Rheumadingens hatte mich fest im Griff und ich war genau EINMAL vor der Tür. Um den Müll wegzubringen. Zu den Dingen, die ich hätte tun können, hatte ich keine Lust und die, zu denen ich Lust gehabt hätte, konnte ich nicht machen. Das macht schlechte Laune! Morgen gehe ich wieder zum Dienst (und wenn ich da mit dem Taxi hinfahren muss!), mir fällt die Decke auf den Kopf und ich muss was tun. Irgendwas. Notfalls den Kollegen auf die Nerven gehen. Die stehen da drauf.  🙂

Und dann habe ich Anfang der Woche Pinterest für mich entdeckt … holla, die Waldfee!
Einen Account habe ich da schon länger, weil ich dort meine klingeley-Produkte bewerben wollte, war aber ziemlich verpeilt und wusste nicht so recht, was das Ganze überhaupt soll. Dann hab ich´s kapiert, und ich weiß noch nicht so recht, ob das nun gut oder schlecht ist. Wasses nich alles gibt! Ich hab einen Teil meiner alten Hobbys neu entdeckt und weiß gar nicht, warum ich sie jemals abgelegt habe (und will sie natürlich alle wieder aufnehmen. Gleichzeitig versteht sich).

* Zentangles malen (ok, damit habe ich ja schon vor Pinterest wieder angefangen)



* Inchies basteln (damit auch)

—–>  siehe Challenge

* Steine bemalen


* Marionetten bauen



* (Papier)Skulpturen bauen





*Häkeln



Mal sehen, ob ich das noch alles schaffe in diesem Leben. Sonst mach ich halt im nächsten weiter.
Und dann war da noch die Challenge:


(wie immer: ein Klick auf´s Foto zeigt es in Originalgröße)
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(Gute) Vorsätze?!?

So sehr ich die Vorteile meines Alleinlebens auch genieße, keine Familie zu versorgen, kein Haus, kein Garten, keinerlei sonstiger Verpflichtungen in diese Richtung – herrlich!, einen großen Nachteil hat das Ganze doch: es fehlt mir an festen Strukturen, Ritualen, Gewohnheiten. Früher musste ich morgens früh hoch, egal ob ich in der Nacht Taxi gefahren, für meine Ausbildung gelernt oder Party gemacht habe. Das Kind wollte Cornflakes und Kakao. Auch am Wochenende. Heute schlafe ich solange ich will, lasse das Frühstück ausfallen und verschlafe den Rest des Tages. Wenn ich es will. Und ich merke, dass mir das gar nicht gut tut. Abgesehen davon, dass ich aus Gründen nicht mehr so aktiv sein kann wie früher, fällt es mir auch an „guten Tagen“ zunehmend schwerer, den Hintern hoch zu kriegen. Chronische Antriebsschwäche. Chronische Faulheit. Chronische Strukturlosigkeit. Völlig verplant. 


Ich weiß nicht, ob es besser wird, wenn es anders wird, 
aber ich weiß, dass es anders werden muss, 
wenn es besser werden soll.
(Georg Christoph Lichtenberg)

(Gute) Vorsätze für 2015? Ja klar!

  • 15 Kilo abnehmen (immer noch)
  • 2 x pro Woche Sport machen (wieder)
  • sparen, sparen, sparen! (Hungerjahr)
  • 1 Inchie pro Tag gestalten (Inchie-Challenge)
  • sinnlose Aufregung vermeiden (weil sinnlos und schlecht für Herz und Teng)
  • weniger fernsehen (1 Film pro Woche sollte reichen, statt wie in 2014 3 bis 4)
  • SuB „abarbeiten“
  • mindestens 1 x pro Woche bloggen
  • Ordnung in mein Rezeptesammelsurium bringen (Schluss mit Zettelwirtschaft!)
  • kochen


Zwei, drei weitere hab ich noch, aber die sind so geheim, dass ich jeden, der davon erfährt, auf der Stelle erschießen müsste. Das will ich euch ersparen.  🙂


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Und dann waren da noch die Inchies von gestern und heute:


Neues Jahr …

… neues Glück? Neue Herausforderungen? Ich bin ganz sicher!

Zu meiner Hungerjahr-Challenge kommt ab heute eine zweite hinzu:


die 

„Jeden-Tag-ein-Inchie-Challenge“


ausgetragen zwischen der Göre und mir


Die Regeln:

1. jeden Tag ein Inchie gestalten (malen, kleben, sticken, egalwas)
2. jedes Inchie wird auf der Rückseite mit Nummer, Name und Datum beschriftet
2. jeden Tag schickt einer dem anderen ein Foto vom fertigen Inchie
3. wird an einem Tag kein Inchie gestaltet, gilt ein leeres (weißes) Papier-Inchie
4. wer am Ende des Jahres die meisten ungestalteten, also weißen Inchies hat, ist ein Looser!

Ob wir am Ende des Jahres jeder für sich eine Collage mit den eigenen Inchies machen, oder ob wir eine Collage mit den eigenen Inchies für den anderen machen, oder ob wir alle 730 Inchies zu einer großen Collage machen, darf der Gewinner entscheiden. 

Ich werde (in unregelmäßigen Abständen!) die Inchies hier im Blog präsentieren (ohne zu verraten, wer welches gestaltet hat) und ich bin sehr gespannt, was aus dieser Challenge wird, und ob wir womöglich am Ende des Jahres vor lauter leeren Papierschnippseln sitzen. Ich hoffe, dass nicht!

Und hier die ersten beiden Mini-Werke: