Nach Ostern kommt Sommer

easter-eggs

Happy Ostern allerseits!

Nach Ostern folgt bekanntlich irgendwann der Sommer (auch wenn man es grad kaum glauben mag, isses aber so). Und da der inzwischen obligatorische Barcelona-Trip bereits im Juni Geschichte sein wird, bleibt die Frage: Was stelle ich im Sommer an? Zum Wegfahren fehlt mir die Kohle, und außerdem ist es mir im Süden zu warm und im Westen zu stickig, PLUS: ich wohne an der Ostsee, ja HALLO???

Nachdem ich mir vor knapp 8 Jahren, ein halbes Jahr nach dem Einzug in diese Wohnung, ein hübsches Sommerplätzchen auf dem Balkon geschaffen hatte, und meine Bemühungen in kürzester Zeit von zwei Terrormiezen zunichte gemacht wurden, beschloss ich, den Balkon nur noch als Abstellfläche für Gerümpel aller Art zu nutzen, was mir auch all die Jahre erfolgreich gelungen ist. Und hätte ich nicht heute zufällig dieses Video entdeckt:

könnten wir auch weiterhin glücklich und zufrieden mit unserem Gerümpelbalkon leben. Jetzt allerdings … und ausgerechnet heute hat der Baumarkt zu. Blöd.

Bleibt die Frage: Wie wird sich das Pennytier verhalten, im Fall?

Mysteri…ööös!

Nachdem ich hier grad ein bisschen Staub gewischt habe (ich WAR aber auch wirklich lange nicht hier!), hab ich mir gedacht, ich könnte ja mal wieder ein bisschen erzählen, was ich so treibe im Moment. Wie immer hab ich gefühlt eintausend Projekte am Laufen. Eines davon ist auch für mich ganz neu:

Ich mache mit bei einem Mystery-CAL. Wohooo!

Und alle so: „Was bedeutet CAL und wie funktioniert das?“

Ich musste mir das natürlich auch anlesen, weil: ich weiß zwar viel also quasi alles, aber was ein CAL ist, wusste ich nicht (aber sonst weiß ich wirklich ALLES. Ich schwör!) Und hier ist eine sehr gute Erklärung:

„Eine Projektidee wird zum Beispiel von einem Blogger veröffentlicht, das benötigte Material genannt und ein Anfangsdatum festgelegt. Bei einem ‚Mystery CAL/KAL‘ bleibt sogar das Resultat ein Geheimnis.

Ein CAL/KAL in einem Blog könnte zum Beispiel lauten:

‚Gehäkelte Granny Square-Decke, 120 x 120 cm
Material:
Häkelnadel 5-6

35 Knäuel Lana Grossa Mix 80 (xx Knäuel in Farbe xx, etc.)
Wir beginnen am Sonntag, 6. Dezember um 15:00. Ab dann kommt xx Wochen lang, jeden Sonntag um 15:00 hier ein neuer Teil des Musters online.‘

Spricht das Projekt an, besorgt man sich alle benötigten Materialien, ist am 6. Dezember um 15:00 online und bereit, um mit der tollen Decke zu beginnen. In dem ersten Blog wird das erste Stück der Decke in einer Anleitung erklärt und genauer gezeigt. Jeder der mitmacht häkelt dann den gleichen Teil.

Und so arbeiten wir ‚gemeinsam‘ an einem Projekt. Man kann sich zu gewissen Schwierigkeiten austauschen, teilt Fotos. Stückchen für Stückchen, Woche für Woche entstehen so auf den unterschiedlichsten Plätzen weltweit die gleichen Decken.“

(Text: http://www.wollplatz.de/blog/cal-kal/)

Die Idee zu dem Mystery-CAL, an dem ich nun teilnehme habe ich von hier:

Kreativ mit täschwerk

Und wer Lust hat mitzumachen, hier ist die dazugehörige Facebookgruppe (es geht natürlich auch ohne Facebook oder -Gruppe, aber bei Fragen ist immer jemand da, das ist schon sehr praktisch):

Stricken + Häkeln mit täschwerk …

Das Ergebnis wird übrigens eine Stola sein … sofern man sich an die Anleitung(en) hält.

Heute Morgen habe ich also angefangen. Also ich WOLLTE anfangen. Erstmal das Garn suchen. Kam letzte Woche mit der Post, hab ich gut „weggetan“. SEHR gut weggetan. Und schon nach 40 Minuten ausgiebiger Sucherei habe ich es sogar wiedergefunden. Ich brauchte eine Häkelnadel. Stärke 3,5. Erstmal gucken, wo ich meine ganzen Nadeln habe. Irgendwann mal gut weggetan. Ihr ahnt es bereits … Das Nadelaufbewahrungstäschchen hab ich dann aber doch relativ schnell, nach 10/15 Minuten, gefunden. Alles drin: Strick- und Häkelnadeln in allen Größen und Farben, in doppelter und dreifacher Ausführung. Nur in 3,5 nicht. War irgendwie klar. Nun die Entscheidung: nehme ich Größe 3 oder Größe 4? *überleg* *grübel* *rechne* Ich entscheide mich für die 4, soll ja schön locker werden das Teil. Frohen Mutes an den PC, Seite aufgerufen, Video angemacht und … häh? … also ich hab ja schon echt viel gehäkelt in meinem Leben, aber das was ich da hörte/sah/las, war für mich irgendwie wie eine Mischung aus polnisch und schwedisch mit leicht portugiesischen Einflüssen. Ohhhkeeehhh … nur nicht aufgeben. Nicht vor dem Anfangen!

Letztendlich hab ich´s dann doch kapiert und den ersten Teil der Anleitung gehäkelt. Sah dann so aus:

cal-teil-1

Hm … tjoar … also ich weß nich … eher so: nee!

Gefiel mir nicht, reichte nicht meinen Ansprüchen (ja, meinen Ansprüchen genügt längst nicht alles und jeder), sah so unordentlich aus. Nee, das muss nochmal:

cal-teil-1-1

Mit diesem Ergebnis bin ich zufrieden.  🙂

Aber was jetzt? Eine ganze Woche warten? Ernsthaft? Muss ich wohl …

In der Zwischenzeit widme ich mich dann mal dem Projekt „Eine Häkelmütze für das Kind“.

Schönen Samstachnachmittach allerseits und herzliche Grüße aus dem leicht angeschneiten Kiel ❤

Bea

 

(Gute) Vorsätze?!?

So sehr ich die Vorteile meines Alleinlebens auch genieße, keine Familie zu versorgen, kein Haus, kein Garten, keinerlei sonstiger Verpflichtungen in diese Richtung – herrlich!, einen großen Nachteil hat das Ganze doch: es fehlt mir an festen Strukturen, Ritualen, Gewohnheiten. Früher musste ich morgens früh hoch, egal ob ich in der Nacht Taxi gefahren, für meine Ausbildung gelernt oder Party gemacht habe. Das Kind wollte Cornflakes und Kakao. Auch am Wochenende. Heute schlafe ich solange ich will, lasse das Frühstück ausfallen und verschlafe den Rest des Tages. Wenn ich es will. Und ich merke, dass mir das gar nicht gut tut. Abgesehen davon, dass ich aus Gründen nicht mehr so aktiv sein kann wie früher, fällt es mir auch an „guten Tagen“ zunehmend schwerer, den Hintern hoch zu kriegen. Chronische Antriebsschwäche. Chronische Faulheit. Chronische Strukturlosigkeit. Völlig verplant. 


Ich weiß nicht, ob es besser wird, wenn es anders wird, 
aber ich weiß, dass es anders werden muss, 
wenn es besser werden soll.
(Georg Christoph Lichtenberg)

(Gute) Vorsätze für 2015? Ja klar!

  • 15 Kilo abnehmen (immer noch)
  • 2 x pro Woche Sport machen (wieder)
  • sparen, sparen, sparen! (Hungerjahr)
  • 1 Inchie pro Tag gestalten (Inchie-Challenge)
  • sinnlose Aufregung vermeiden (weil sinnlos und schlecht für Herz und Teng)
  • weniger fernsehen (1 Film pro Woche sollte reichen, statt wie in 2014 3 bis 4)
  • SuB „abarbeiten“
  • mindestens 1 x pro Woche bloggen
  • Ordnung in mein Rezeptesammelsurium bringen (Schluss mit Zettelwirtschaft!)
  • kochen


Zwei, drei weitere hab ich noch, aber die sind so geheim, dass ich jeden, der davon erfährt, auf der Stelle erschießen müsste. Das will ich euch ersparen.  🙂


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Und dann waren da noch die Inchies von gestern und heute:


Filofaxingwhat?

Was ein Filofax ist, brauche ich vermutlich niemandem zu erklären, falls doch, hier die gekürzte Kurzform: ein Filofax ist ein Terminplaner in Ringbuchform bei dem man die Kalendereinlagen jedes Jahr auswechseln kann. Meine Sekretärin hat auch so ein Teil:

Filofax ist übrigens der Firmenname, es gibt die Planer auch in … preiswerter. Meiner Der von meiner Sekretärin ist von Karstadt und hat um und bei 15 € gekostet, und aktuell gibt es sie bei Lidl für unschlagbare 5,99 €.

Zurück zum wichtigen Teil des Themas. Filofaxing. Dieses Wort las ich vor wenigen Tagen das erste Mal in einem Facebook-Post (böses Facebook!) und konnte damit mal so gar nichts anfangen. Gestern hab ich mich dann als völlig ahnungslos geoutet und nachgefragt. Fehler. GROSSER Fehler!

Wer auch nur ansatzweise anfällig für Bastelkram und buntes Gedönse ist, außerdem ein ausgefülltes Leben führt, in dem nicht mehr wirklich viel Platz für neue Hobbys ist, ODER wer (wie ich) aus welchen Gründen auch immer, sein Geld zusammenhalten will/soll/muss, sollte sich AUF GAR KEINEN FALL das folgende Video ansehen!

Sagt nicht, ich hätte euch nicht gewarnt …

All denen, die jetzt noch nicht auf dem Weg zum nächsten Büroartikelladen sind, möchte ich nun zeigen, was dieses Video (außer hysterische Quieker) bei mir so ausgelöst angerichtet hat.

Erstmal habe ich in meinem unerschöpflichen Vorrat an Bastelgedöns gestöbert,

dann ein bisschen rumgeschnibbelt, geklebt und laminiert,

und am Ende hatte ich mein erstes Trennblatt (filofaxerisch auch „Divider“ genannt) fertig:

Ich wollte es halt auch mal ausprobieren … und Zack! infiziert …

365-Tage-Projekt 2014

Über Facebook und die Blogs von Lily, fiine und Uli bin ich auf das 365-Tage-Projekt 2014 aufmerksam geworden. Na ja, irgendwie auch nicht so richtig, denn ich hatte davon schon in der ersten deutschen Ausgabe des flow Magazin gelesen. Und habe ich mich dazu entschieden, an dem Projekt teilzunehmen und in 365 Tagen eine Patchworkdecke zu nähen. So eine Decke zu nähen hatte ich mir schon länger vorgenommen, immer und immer wieder, aber wie das nun mal so ist hat man entweder keine Zeit oder keine Lust oder von beidem nichts. Was ich dabei immer vergessen hatte: auch kleine Schritte führen zum Ziel (ja, das ist in echt so!) und jeden Tag ein Stoffquadrat ausschneiden und an ein anderes nähen, das sollte sogar ich hinbekommen. Hier also der Plan:

Die Decke besteht am Ende aus 10 Quadraten (Breite)  x 14 Quadraten (Länge) plus Umrandung.

  • ich werde jeden Tag ein Stoffquadrat in der Größe 15 x 15 cm ausschneiden und in einer Reihe aneinander nähen
  • alle 10 Tage werde ich die Reihen á 10 Quadrate zusammen nähen
  • ich werde ausschließlich Stoffreste aus meiner Restekiste benutzen
  • wenn ich an einzelnen Tagen nicht zum Nähen komme, hole ich die verpassten Tage bei der nächsten Gelegenheit nach

Am fehlenden Material wird das Projekt ganz sicher nicht scheitern.
Ich geh dann mal 8 Quadrate schnibbeln und zusammen nähen …