Fünf Fragen am Fünften

… ist die neue Frage-Antwort-Kolumne von Luzia Pimpinella, die ich zufällig bei Jana ambaZamba entdeckt habe. Nun ist zwar schon der Siebte, aber ich schleiche mich einfach noch dazu. Vielleicht merkt es niemand …

Seit fast einem Jahr liegt dieses Blog brach, immer wieder mal wollte ich schreiben, und immer wieder fand ich keine Worte. In diesem Jahr ist so viel passiert, Schönes und Schreckliches, und ich glaube, das musste ich erstmal irgendwie hinter mich bringen. Seit einigen Tagen denke ich darüber nach, wie ich wohl den Wiedereinstieg ins Bloggen finde,und da kommt mir diese Aktion doch gerade recht.

Also:

Fünf Fragen (und fünf Antworten) am Fünften (Februar)

1. Bist du morgens nach dem Aufwachen gleich richtig munter?

Inzwischen ja. Früher, so bis vor 15, 20 Jahren etwa, war ich extrem morgenmuffelig, da ging vor dem dritten Kaffee gar nix. Inzwischen hat sich das komplett gelegt, und obwohl mein Wecker jeden Morgen bereits um 3 Uhr 45 klingelt, bin ich dann auch sofort richtig wach. Ich genieße die frühen Morgenstunden, in denen der Rest der Welt noch schläft, sehr. Ganz besonders im Frühling und Sommer.

2. Würdest du gern in  die Zukunft blicken können?

Auf keinen Fall! Ich lasse mich gern vom Leben überraschen. Sicherlich wäre es vielleicht manchmal ganz schön, wenn man wüsste was kommt, um sich entsprechend vorbereiten zu können, aber ich glaube, die „großen Dinge“ passieren sowieso, die lassen sich nicht beeinflussen oder lenken, und ich glaube, so wirklich vorbereiten kann man sich darauf auch nicht. Ich stelle es mir schrecklich vor, jetzt schon zu wissen, dass etwas Schlimmes passiert und mir womöglich ewig im Voraus Sorgen zu machen und genau zu wissen, dass ich es nicht ändern kann. Und bei den schönen Dingen fände ich es auch total schade, keine freudigen Überraschungen mehr zu erleben. Zu erfahren, dass ich Oma werde, per Ultraschallbild via Skype … um nichts in der Welt hätte ich das schon vorher wissen wollen! ❤

3. Bist du gern allein?

Ja, sehr gerne! Meinen Bedarf an sozialem Leben decke ich bei der Arbeit, und hin und wieder gehe ich zum Nachbarschaftsstammtisch. Ansonsten liebe ich es, zuhause zu sein und meinen gefühlt dreimillionen Hobbys nachzugehen, da würden andere Menschen nur stören.

4. Traust du dich, als Erste auf die Tanzfläche zu gehen?

Klar! Wenn ich tanzen will, tanze ich, das mache ich doch nicht von anderen abhängig. (Wie ich übrigens so ziemlich niemals mein Verhalten von dem Verhalten anderer abhängig mache. Ich bin ich, und nicht die anderen.)

5. Was war bisher die spontanste Aktion deines Lebens?

Heiraten. Fremder Typ, blöde Wette. Gewonnen. Und verheiratet.

Kurz gesagt:

Frühaufsteherin, die sich gern von der Zukunft überraschen lässt, am liebsten allein ist, sich nicht nach dem Verhalten anderer richtet, und die nicht davor zurückschreckt zu heiraten, um eine Wette nicht zu verlieren.

Und ihr so?

 

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Nach Ostern kommt Sommer

easter-eggs

Happy Ostern allerseits!

Nach Ostern folgt bekanntlich irgendwann der Sommer (auch wenn man es grad kaum glauben mag, isses aber so). Und da der inzwischen obligatorische Barcelona-Trip bereits im Juni Geschichte sein wird, bleibt die Frage: Was stelle ich im Sommer an? Zum Wegfahren fehlt mir die Kohle, und außerdem ist es mir im Süden zu warm und im Westen zu stickig, PLUS: ich wohne an der Ostsee, ja HALLO???

Nachdem ich mir vor knapp 8 Jahren, ein halbes Jahr nach dem Einzug in diese Wohnung, ein hübsches Sommerplätzchen auf dem Balkon geschaffen hatte, und meine Bemühungen in kürzester Zeit von zwei Terrormiezen zunichte gemacht wurden, beschloss ich, den Balkon nur noch als Abstellfläche für Gerümpel aller Art zu nutzen, was mir auch all die Jahre erfolgreich gelungen ist. Und hätte ich nicht heute zufällig dieses Video entdeckt:

könnten wir auch weiterhin glücklich und zufrieden mit unserem Gerümpelbalkon leben. Jetzt allerdings … und ausgerechnet heute hat der Baumarkt zu. Blöd.

Bleibt die Frage: Wie wird sich das Pennytier verhalten, im Fall?

Mitten im Februar

… ist standardmäßig Valentinstag. Valentinstag hat mich noch nie interessiert, deshalb:

von mir KEIN Valentinstagspost heute! (Ich weiß eh nicht, wie und wo man hier in diesem WordPress die scheiß Herzen einfügen kann.)

Mitten im Februar heißt aber auch: sechs Wochen neues Jahr, zweimal Frischgeld (und nix gespart *grmpf*) und 3 Kilo weniger auf der Waage (Yeah!). Und bisher kein Überbordwerfen der guten Vorsätze für 2016 (Doppelyeah!). Allein an der Umsetzung hakt es noch hier und da. Also eigentlich überall. Und ständig. Ich bin so schrecklich undiszipliniert, und wenn mich die blöde RheumaQ nicht gerade in die Knie zwingt, bin ich einfach nur faul und träge und dauermüde (ok, daran ist auch die blöde RheumaQ schuld). Aber: ich krieg das hin. Das verspreche ich mir.

Allen Valentinstaginteressierten a happy day! Und den anderen auch.

Herz

(Oups …)

Sendeschluss

… oder Sendepause?

Dreizehn Beiträge in elf Monaten. Es nervt mich. Einerseits möchte ich gern wieder mehr schreiben, andererseits habe ich so viele andere Dinge um die ich mich kümmern muss und möchte. Vierundzwanzig Stunden pro Tag reichen mir nicht. Ständig mache ich mir Notizen und denke: „Das muss ich unbedingt bloggen!“ … und mache es dann doch nicht. Weil die Zeit fehlt. Oder die Lust. Oder beides. Und nach einiger Zeit ist das Thema, über das ich so unbedingt bloggen wollte, schon wieder uninteressant. An dem einen Tag hätte ich so viel zu erzählen (und den Marvin erst!) und am nächsten Tag ist die Spannung schon wieder raus. Und ohne diese innere Spannung schreibt es sich schlecht. Dann lieber gar nicht.

Ich habe oft in letzter Zeit darüber nachgedacht, das Blog zu schließen und mich aus der Bloggerwelt zu verabschieden, aber irgendwas in mir sträubt sich dagegen. (Und den Marvin sträubt sich auch!)
Aber es brach liegen zu lassen ist auch keine Lösung. Das macht mir Stress. Ich mache mir Stress. Immer dieses: „Ich müsste mal wieder …“, spätestens dann habe ich keine Lust mehr.

Ich weiß, dass es vielen Bloggern so geht. Woran liegt das nur? Oder hat, wie alles andere im Leben auch, auch das Bloggen einfach irgendwann mal ein Ende? …