Ratema

… wo den Marvin wesen is!?!
Na, habt ihr ergeratet?
 
Den Marvin war mit den Bea und den U. in den 
 
LONDON!
 
Fast hätten wir garnich fahrn können, weil den Bea ihrn Koffer von den Amazonas falsch ankommen is. Ihn wollte ein aus Stoff und den ham ihr ein aus Plastik schickt.
Aber ohne ein aus Stoff kann den Bea nich in Urlaub fahrn. (Na und, dann muss ihn eben zuhause bleim!) Aber ein Tag vor den Abfahrt kam dann doch noch den richtigen Koffer. Da ham den U. und ich den Bea doch mitnommen.
 
An näxten Tag sind wir zun Fluchzeuchhafen hinfahrn.
 
 
(Den Kamel is aber nich mit nach den London fliecht, den ham wir im Auto lassen. Den wollte nur ungedingt mit auf den Foto drauf.) 
 
Bein Fluchzeuchhafen ham die auf den Fluchtickets guckt und sagt, dass nur den U. und den Bea und den Marvin in den Fluchzeuch rein darf, aber nich den ihrn ganzen Koffer. (Da hätte den Bea auch ein Plastikkoffer gehalten können! Als ich ihn das sagt hab, hat ihn sagt, ich soll den Schnauze halten. Blöden Bea!)
 
Dann ham den ihrn ganzen Taschengeld zusammenkratzt und für den Koffern auch ein Fluchzeuchticket kauft. Da durften den Koffern auch alle mitfliegen. Puh, Glück habt!
 
Den Bea hat sagt, den U. soll ma auf den Schreck ein ausgeben, aber den U. wollte nich. Da hat den Bea sagt, den U. is geizich und dann hat den U. doch ein ausgebt.
Und den ham den Marvin nix abgebt. Den sind alle beide geizich!
 
In den Fluchzeuch musste den Marvin ersma erklärn, wie das mit den Sicherheit geht, wo den Türen sind, wenn ma ein vorher aussteigen will und so.
Und dann hat ihn ein Cola und Chips kriegt.
Dann sind wir ersma mit den U-Bahn zun Hotel fahrn.
Da ham wir ein ganz schönen Zimmer kriegt. Den U. und den Bea ham ein schönen Bett habt, und wo musste den Marvin den ganzen Zeit schlafen? Guckt ma, is DAS nich gemein?
 
*****
 
 
Und dann sind wir wieder mit den U-Bahn in den Stadt fahrn. Zun essen und trinken und alles ankucken.
Fish and Chips and Erbsen:
Ale for U. and Cider for Bea:
Wir ham sogar ein Freund von den Göre troffen in den Stadt. Den hatte fast nix an und da hab ich zu den sagt, den soll sich ma lieber was anziehn, weil allen Leuten können sein Unterhose sehn. Da hat ihn lacht und sagt: 
 
„Ha ha ha, du bis ja selber nackich und pass du ma lieber auf, dass nich alle Leute dein Puschel sehn.“ 
 
So ein blöden Junge!
*****
 
An den näxten Tach ham den U. und den Bea einen Vergeabredung mit ein paar gerühmte Leute habt. Aber den Marvin durfte auch mitgehn.
 
Den Bea hat ersma den Mister Darcy Hallo sagt. Ihn hat sagt, ihn war ma ganz vergeliebt in den Mister Darcy. Aber in den Mister Darcy von den Frau Austen, nich in den Mark Darcy mit den Schokoladenfrühstück. Das is ein andern.
Und dann ham wir noch ganz viele andere Leuten Hallo sagt.

Den Mann war ein bisschen gruselich:

und den auch:

Den Frau hat ein Telefon aufn Kopf habt. Da hab ich fragt, ob ich ma telefoniern darf, mit die Mietzekatzen, aber ich darfte nich. So ein blöden Frau!

Den Frau hat den Marvin einfach ihrn Zunge rausstreckt. Da hab ich auch mein Zunge rausstreckt. Und dann hat den Bea sagt, den Marvin soll sich benehmen. HÄ??? Den hat doch anfangen!

Den Mann wollte mir ma seine Muckis zeigen, aber den hatte gar keine. Ha Ha Ha Ha Ha Ha!

Warum schreit den denn so? Ihn durfte stimmt auch nich telefoniern.
So viele neue Leuten kennenlernt. Und dann noch ein großen Schreck und ein kleinen Fee:
Und den U. hat sogar jetzt ein neuen Freundin. Guck:
Und dann hat sich den Marvin aber ma geschreckt!. Da war ein, den sah fast so aus wie den Marvin, nur dass den Marvin keinen Kopftuch hat. Den Bea hat sagt: „Den is gestimmt den Marvin sein Bruder. Oder Kuseng.“ Poah … 
Ich hab mir ma den sein Adresse merkt, vielleicht schreib ich ihn ma ein Imäil.
 
*****
 
Und dann sind wir noch zu ein Mann in sein Wohnung gangen, aber ihn war nich zuhause. Den Bea hat sagt, den muss gestimmt arbeiten. Egal. Den Marvin hat nug Leute kennenlernt. Wir ham ihn ein Gruß in sein Gästebuch schreibt, dann weiß ihn weginstens, dass den Marvin da war.
 
*****
 
An den dritten Tach hat den Bea sagt: „Heute fahrn wir in ein Zirkus.“ Aber ihn hat logen, da war gar kein Zirkus!
 
*****
 
Da war ganz schön wuselig und da sind wir lieber in ein Schäft gangen. Aber da war auch wuselig. Aber da ham wir ein paar Leuten aus den Fernsehn sehen. Guck:
 
 
*****
 
Und dann warn wir noch ein ein ganz vergerückten Seum mit ganz vergerückten Sachen drin
… und mit ein bisschen vergerückten Aufpasser vor den Tür:
Hihihi, den hat ja gar keinen Nase!
 
 
„Marvin?“
 
„Ja?“
 
„Du auch nicht.“
 
„Oh.“
 
Fortgesetzung folgt …
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Bein Weinachtzmakt

Gestern warn den Bea und den Marvin bein Weinachtzmakt. Und den kam so: 

Weil den Bea den ganzen Zeit nur an nehn und an nehn und an nehn war und dann auch noch von allen Nehsachen dreißichhundert Fotos macht hat, hat den Marvin sich einfach auf den blöden Nehsachen setzt und sagt jetzt soll ihn endlich auch ma ein Foto von den Marvin machen. 
Dann hat ihn sagt: „Ok, mach ich, aber danach lässt Du den Bea bitte weiternehn, ok?“ Da hab ich sagt: „Nein!“ und dann hat ihn kurz übergelegt und dann hat ihn sagt: „Wenn ich hier fertich bin, gehen wir auf den Weinachtzmakt, ok?“ Da hab ich sagt: „Au ja!“ und als ihn fertich war sind wir zu den Weinachtzmakt fahrn, aber ers hat den Bea noch den Nickelausmütze an den Marvin sein Kopf festmacht, damit ihn unterwegs nicht vergeloren geht. Ihn hat einfach ein Nadel in den Marvin sein Kopf steckt. Aua!
Und dann sind wir endlich fahrn, aber den Bea hat mich garnich aus ihrn Tasche rauslasst. Ihn hat nur sagt, dass ihn den Kriese kriecht und wir sofort wieder zun nach Hause hin fahrn müssen. 
Poah … ich wollte aber nich nachn Hause hin fahrn, ich wollte doch auf ein Kinder-Russell fahrn! Aber ihn hat sagt ich darf nich, ich darf nur kucken. Und dann hab ich kuckt wie den fährt. Ohne den Marvin. 
Und dann sind den Bea und ich wieder nach Hause fahrn weil ihn ein Kriese hatte. Bein nexten Mal fährt den Marvin einfach leine zu den Weinachtzmakt und den Bea kann mit ihrn Kriese zuhause bleim! 

Zun Glück hat ihn aber den Marvin noch ein paar schöne Sachen kauft: 

ein vergeliebten Apfel
und ein ganze Tüte voll mit verbrannte Mandeln
und den ganz echten Spaziergehstock von den ganz echten Weinachtsmann. Nich nur ein zun spieln, nein, den ganz echten!
Und dann hat den Bea bein Zuhause ein Tee kocht und sagt den schmeckt ganz genau so wie den auf den Weinachtzmakt, ganz genau so, nur ein bisschen anders. Und als den Bea nich kuckt hat, hat den Marvin noch ein bisschen von den Mandelnsirup rein tan. Da war ihn noch mehr leckerer als auf den Weinachtzmakt!
(Ein Klick auf die Fotos zeigt sie in Originalgröße.)

Betriebsausflug 2011

Unser diesjähriger Betriebsausflug, in Fachkreisen auch Landeskundliche Studienfahrt genannt, führte uns zur Phänomenta nach Flensburg. Sehr spannend da! Es gibt jede Menge zum Gucken, Anfassen, Ausprobieren und Tüfteln. Ein Paradies für „Wie geht denn das?“-Freaks wie mich. Dumm nur, dass man die Antworten ausschließlich selbst herausfinden muss, Tipps oder gar die richtige Antwort gibt es nicht. An manche Dinge konnte ich mich noch aus dem Physikunterricht erinnern, anderes wird mir wohl für immer ein Rätsel bleiben, außer ich finde doch irgendwann die Antworten im WorldWideWeb. 

Leider kann man die einzelnen „Objekte“ nur schwer erklären.

Da gibt es verschiedenste Arten von Spiegeln. (Der, der  einen aussehen lässt wie ein amerikanisches Size-Zero-Supermodel hat mir am besten gefallen, den hätte ich gern bei mir zuhause. Dann würde mein Tag auf jeden Fall gleich mal ganz anders anfangen.)

Das Geheimnis der Blue-Screen-Technik wird für mich wohl auch immer eins bleiben. Ich kapier´s einfach nicht, da kann mir auch Wikipedia nicht helfen.

Die Frage, warum eine Kugel eine längere Strecke in kürzerer Zeit zurücklegt als die gleiche Kugel es auf einer kürzeren Strecke schafft und was die unterschiedliche Krümmung der beiden Strecken damit zu tun hat, war dann noch eine der leichteren Aufgaben. (Ok, da hat der Chef geholfen, aber das hätte ich auch alleine rausgekriegt. Irgendwann. Wahrscheinlich.)

Fahrt hin und seht es Euch an, es lohnt sich!

(Die Phänomenta gibt es übrigens außer in Flensburg noch in Peenemünde, Bremerhaven und Lüdenscheid. Weitere Infos hier:  Klick!)
Nachdem wir genug geguckt, angefasst, ausprobiert und getüftelt hatten, machten wir uns auf den Weg durch die Innenstadt Richtung Bahnhof. Unterwegs konnten wir noch ein weiteres Phänomen bestaunen:

(Ein Klick auf die Fotos zeigt sie in Originalgröße.)
Was soll denn das? Ob das was mit Till Eulenspiegels Seiltanz zu tun hat? Keine Ahnung. Jedenfalls scheint das Phänomen nicht neu zu sein, bei Recherchen nach „aufgehängten Schuhen“ bin ich auf Fotos von 2008 gestoßen. Aber eine eindeutige Antwort auf die Frage warum und weshalb und so, konnte ich bisher nicht finden.Scheint so als könne man sich zwischen „Zeichen dafür, dass in diesem Gebiet Drogen verkauft werden“ bis hin zu „dummer Studentenstreich“ etwas aussuchen. Merkwürdige Sitten hier …
Und da wir inzwischen schon wieder 10 lange Minuten gelaufen waren und außerdem einige von uns von bösen Hungeranfällen heimgesucht wurden, beschlossen wir, uns irgendwo gemütlich niederzulassen. Wir wählten „Das kleine Restaurant“ in der Große Straße. Na? Na? Naaaa? Gemerkt? Witzig, oder?  😉
Ok, weiter. Wir ließen uns also nieder und bestellten. Kaffee, Bier, Cappuccino und Gulaschsuppe. Fehler! Meine Bewertung bei Qype:
Beitrag zu Das kleine Restaurant vom 3 Juli 2011

Wir waren mit 11 Leuten auf einem Tagesausflug in Flensburg und wollten gegen Mittag eine Kleinigkeit essen bzw. einen Kaffee trinken. Wir haben uns draußen vor das Restaurant gesetzt, deshalb kann ich zu dem „Innenleben“ nichts sagen. Als mein Cappuccino kam, war ich entsetzt: auf dem Kaffee schwamm Sprühsahne! Eigentlich hätte ich den Cappuccino schon aus diesem Grund zurückgehen lassen sollen, da meine Tischnachbarin ihren „normalen“ Kaffee aber als „dünne Plörre“ bezeichnete, beschloss ich, ihn trotzdem zu trinken. Ich süßte ihn, wie gewohnt, mit einem Stück Würfelzucker. Fehler! Ich nahm einen Schluck und es schmeckte, als hätte ich ein ganzes Pfund Zucker da rein gerührt. ? Außerdem blieb in meinem Mund etwas zurück, das die Sache dann erklärte: es handelte sich um einen mit Instantpulver angerührten „Cappuccino“, der nicht nur bereits gesüßt war sondern der zudem auch nicht richtig verrührt war, so dass noch Bröckchen vom Pulver drin rum schwammen. Ekelhaft! So etwas als Cappuccino anzubieten ist eine Unverschämtheit!
Den Kollegen, die eine Gulaschsuppe bestellt hatten, ging es nicht viel besser: die Suppe stand innerhalb weniger Minuten nach der Bestellung auf dem Tisch, was darauf schließen ließ, dass sie in der Mikrowelle aufgewärmt wurde, schmeckte nach Maggi-Tüte und befand sich unter einer etwa 0,5 cm dicken Ölschicht. Ekelhaft. Als die etwas ungepflegte Bedienung beim Bezahlen darauf hingewiesen wurde, meinte sie nur, sie würde das an die Küche weitergeben. Keine Entschuldigung, kein „Ausgleich“ (welcher Form auch immer) und nicht den Hauch eines schlechten Gewissens.
Wir haben bezahlt und das Thema nicht weiter vertieft, weil wir uns nicht den Tag versauen (lassen) wollten, aber eins ist sicher: da wird von uns garantiert niemand mehr hingehen!

(Hier im Original:  Klick!)

Aber von sowas lassen wir uns natürlich nicht den Tag verderben!
Weiter gings zum Bahnhof. Die Rückfahrt nach Kiel verlief um einiges ruhiger als die Hinfahrt. Das erinnerte mich sehr an frühere Ausflüge mit den Kindern: die Hinfahrt ein einziges Geschnatter und Gewusel und auf der Rückfahrt das Schweigen der Lämmer. Wenigstens hat niemand geschnarcht …
Der krönende Abschluss fand dann im Fuego del Sur statt. 
(Ein Klick aufs Foto zeigt es in Originalgröße.)
Essen, trinken, reden, lachen und die Erkenntnis, dass man – also ich – nach zwei Sambuca auf keinen Fall mehr Fahrrad fahren kann, darf und sollte.
Schön war´s!  🙂

PS:
Natürlich hat Marvin mal wieder seinen ganz eigenen Senf dazu gegeben. 

– Siehe unten. –