Malen nach Zahlen

… fand ich schon als Kind total unkreativ, genauso wie langweiliges Malbücher ausmalen. *gääääääähhhhhn* (Ich hoffe, niemand fühlt sich auf den Schlips getreten, meine Hobbys mag auch nicht jeder, und das ist auch sehr gut so.)

Aber ich bin ja lernfähig und außerdem habe ich kein Problem damit zuzugeben, wenn ich falsch lag (was natürlich quasi nie vorkommt!). Also: Malbücher ausmalen ist kein bisschen langweilig, WENN man weiß, wie es geht.

Nachdem ich ein paar YouTube-Videos gesehen hatte, habe ich unverzüglich das Ausmalbuch, das ich bereits der Göre versprochen hatte, zurückgefordert. (Die malt demnächst eh mehr in der Kategorie Punkt, Punkt, Komma, Strich, das ist das Haus vom Mondgesicht, für anspruchsvolle Ausmalerei hat die dann gar keine Zeit.)

Ein paar Buntstifte hatte ich natürlich auch da (was nicht heißt, dass ich die Gelegenheit nicht genutzt hätte, mir zusätzlich auch noch neue Stifte zu kaufen), und dann hab ich einfach mal angefangen.

Secret Garden Kombi 002

Das ist so entspannend, da kommt keine Meditations-CD mit. Ommmmmmm …

PS: Malen nach Zahlen finde ich übrigens immer noch doof.

Und ihr so?

 

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Fünf Fragen am Fünften

… ist die neue Frage-Antwort-Kolumne von Luzia Pimpinella, die ich zufällig bei Jana ambaZamba entdeckt habe. Nun ist zwar schon der Siebte, aber ich schleiche mich einfach noch dazu. Vielleicht merkt es niemand …

Seit fast einem Jahr liegt dieses Blog brach, immer wieder mal wollte ich schreiben, und immer wieder fand ich keine Worte. In diesem Jahr ist so viel passiert, Schönes und Schreckliches, und ich glaube, das musste ich erstmal irgendwie hinter mich bringen. Seit einigen Tagen denke ich darüber nach, wie ich wohl den Wiedereinstieg ins Bloggen finde,und da kommt mir diese Aktion doch gerade recht.

Also:

Fünf Fragen (und fünf Antworten) am Fünften (Februar)

1. Bist du morgens nach dem Aufwachen gleich richtig munter?

Inzwischen ja. Früher, so bis vor 15, 20 Jahren etwa, war ich extrem morgenmuffelig, da ging vor dem dritten Kaffee gar nix. Inzwischen hat sich das komplett gelegt, und obwohl mein Wecker jeden Morgen bereits um 3 Uhr 45 klingelt, bin ich dann auch sofort richtig wach. Ich genieße die frühen Morgenstunden, in denen der Rest der Welt noch schläft, sehr. Ganz besonders im Frühling und Sommer.

2. Würdest du gern in  die Zukunft blicken können?

Auf keinen Fall! Ich lasse mich gern vom Leben überraschen. Sicherlich wäre es vielleicht manchmal ganz schön, wenn man wüsste was kommt, um sich entsprechend vorbereiten zu können, aber ich glaube, die „großen Dinge“ passieren sowieso, die lassen sich nicht beeinflussen oder lenken, und ich glaube, so wirklich vorbereiten kann man sich darauf auch nicht. Ich stelle es mir schrecklich vor, jetzt schon zu wissen, dass etwas Schlimmes passiert und mir womöglich ewig im Voraus Sorgen zu machen und genau zu wissen, dass ich es nicht ändern kann. Und bei den schönen Dingen fände ich es auch total schade, keine freudigen Überraschungen mehr zu erleben. Zu erfahren, dass ich Oma werde, per Ultraschallbild via Skype … um nichts in der Welt hätte ich das schon vorher wissen wollen! ❤

3. Bist du gern allein?

Ja, sehr gerne! Meinen Bedarf an sozialem Leben decke ich bei der Arbeit, und hin und wieder gehe ich zum Nachbarschaftsstammtisch. Ansonsten liebe ich es, zuhause zu sein und meinen gefühlt dreimillionen Hobbys nachzugehen, da würden andere Menschen nur stören.

4. Traust du dich, als Erste auf die Tanzfläche zu gehen?

Klar! Wenn ich tanzen will, tanze ich, das mache ich doch nicht von anderen abhängig. (Wie ich übrigens so ziemlich niemals mein Verhalten von dem Verhalten anderer abhängig mache. Ich bin ich, und nicht die anderen.)

5. Was war bisher die spontanste Aktion deines Lebens?

Heiraten. Fremder Typ, blöde Wette. Gewonnen. Und verheiratet.

Kurz gesagt:

Frühaufsteherin, die sich gern von der Zukunft überraschen lässt, am liebsten allein ist, sich nicht nach dem Verhalten anderer richtet, und die nicht davor zurückschreckt zu heiraten, um eine Wette nicht zu verlieren.

Und ihr so?

 

Nach Ostern kommt Sommer

easter-eggs

Happy Ostern allerseits!

Nach Ostern folgt bekanntlich irgendwann der Sommer (auch wenn man es grad kaum glauben mag, isses aber so). Und da der inzwischen obligatorische Barcelona-Trip bereits im Juni Geschichte sein wird, bleibt die Frage: Was stelle ich im Sommer an? Zum Wegfahren fehlt mir die Kohle, und außerdem ist es mir im Süden zu warm und im Westen zu stickig, PLUS: ich wohne an der Ostsee, ja HALLO???

Nachdem ich mir vor knapp 8 Jahren, ein halbes Jahr nach dem Einzug in diese Wohnung, ein hübsches Sommerplätzchen auf dem Balkon geschaffen hatte, und meine Bemühungen in kürzester Zeit von zwei Terrormiezen zunichte gemacht wurden, beschloss ich, den Balkon nur noch als Abstellfläche für Gerümpel aller Art zu nutzen, was mir auch all die Jahre erfolgreich gelungen ist. Und hätte ich nicht heute zufällig dieses Video entdeckt:

könnten wir auch weiterhin glücklich und zufrieden mit unserem Gerümpelbalkon leben. Jetzt allerdings … und ausgerechnet heute hat der Baumarkt zu. Blöd.

Bleibt die Frage: Wie wird sich das Pennytier verhalten, im Fall?

Mysteri…ööös!

Nachdem ich hier grad ein bisschen Staub gewischt habe (ich WAR aber auch wirklich lange nicht hier!), hab ich mir gedacht, ich könnte ja mal wieder ein bisschen erzählen, was ich so treibe im Moment. Wie immer hab ich gefühlt eintausend Projekte am Laufen. Eines davon ist auch für mich ganz neu:

Ich mache mit bei einem Mystery-CAL. Wohooo!

Und alle so: „Was bedeutet CAL und wie funktioniert das?“

Ich musste mir das natürlich auch anlesen, weil: ich weiß zwar viel also quasi alles, aber was ein CAL ist, wusste ich nicht (aber sonst weiß ich wirklich ALLES. Ich schwör!) Und hier ist eine sehr gute Erklärung:

„Eine Projektidee wird zum Beispiel von einem Blogger veröffentlicht, das benötigte Material genannt und ein Anfangsdatum festgelegt. Bei einem ‚Mystery CAL/KAL‘ bleibt sogar das Resultat ein Geheimnis.

Ein CAL/KAL in einem Blog könnte zum Beispiel lauten:

‚Gehäkelte Granny Square-Decke, 120 x 120 cm
Material:
Häkelnadel 5-6

35 Knäuel Lana Grossa Mix 80 (xx Knäuel in Farbe xx, etc.)
Wir beginnen am Sonntag, 6. Dezember um 15:00. Ab dann kommt xx Wochen lang, jeden Sonntag um 15:00 hier ein neuer Teil des Musters online.‘

Spricht das Projekt an, besorgt man sich alle benötigten Materialien, ist am 6. Dezember um 15:00 online und bereit, um mit der tollen Decke zu beginnen. In dem ersten Blog wird das erste Stück der Decke in einer Anleitung erklärt und genauer gezeigt. Jeder der mitmacht häkelt dann den gleichen Teil.

Und so arbeiten wir ‚gemeinsam‘ an einem Projekt. Man kann sich zu gewissen Schwierigkeiten austauschen, teilt Fotos. Stückchen für Stückchen, Woche für Woche entstehen so auf den unterschiedlichsten Plätzen weltweit die gleichen Decken.“

(Text: http://www.wollplatz.de/blog/cal-kal/)

Die Idee zu dem Mystery-CAL, an dem ich nun teilnehme habe ich von hier:

Kreativ mit täschwerk

Und wer Lust hat mitzumachen, hier ist die dazugehörige Facebookgruppe (es geht natürlich auch ohne Facebook oder -Gruppe, aber bei Fragen ist immer jemand da, das ist schon sehr praktisch):

Stricken + Häkeln mit täschwerk …

Das Ergebnis wird übrigens eine Stola sein … sofern man sich an die Anleitung(en) hält.

Heute Morgen habe ich also angefangen. Also ich WOLLTE anfangen. Erstmal das Garn suchen. Kam letzte Woche mit der Post, hab ich gut „weggetan“. SEHR gut weggetan. Und schon nach 40 Minuten ausgiebiger Sucherei habe ich es sogar wiedergefunden. Ich brauchte eine Häkelnadel. Stärke 3,5. Erstmal gucken, wo ich meine ganzen Nadeln habe. Irgendwann mal gut weggetan. Ihr ahnt es bereits … Das Nadelaufbewahrungstäschchen hab ich dann aber doch relativ schnell, nach 10/15 Minuten, gefunden. Alles drin: Strick- und Häkelnadeln in allen Größen und Farben, in doppelter und dreifacher Ausführung. Nur in 3,5 nicht. War irgendwie klar. Nun die Entscheidung: nehme ich Größe 3 oder Größe 4? *überleg* *grübel* *rechne* Ich entscheide mich für die 4, soll ja schön locker werden das Teil. Frohen Mutes an den PC, Seite aufgerufen, Video angemacht und … häh? … also ich hab ja schon echt viel gehäkelt in meinem Leben, aber das was ich da hörte/sah/las, war für mich irgendwie wie eine Mischung aus polnisch und schwedisch mit leicht portugiesischen Einflüssen. Ohhhkeeehhh … nur nicht aufgeben. Nicht vor dem Anfangen!

Letztendlich hab ich´s dann doch kapiert und den ersten Teil der Anleitung gehäkelt. Sah dann so aus:

cal-teil-1

Hm … tjoar … also ich weß nich … eher so: nee!

Gefiel mir nicht, reichte nicht meinen Ansprüchen (ja, meinen Ansprüchen genügt längst nicht alles und jeder), sah so unordentlich aus. Nee, das muss nochmal:

cal-teil-1-1

Mit diesem Ergebnis bin ich zufrieden.  🙂

Aber was jetzt? Eine ganze Woche warten? Ernsthaft? Muss ich wohl …

In der Zwischenzeit widme ich mich dann mal dem Projekt „Eine Häkelmütze für das Kind“.

Schönen Samstachnachmittach allerseits und herzliche Grüße aus dem leicht angeschneiten Kiel ❤

Bea